Bedeutung der Diversifikation
Die Diversifikation, also die Streuung des Vermögens auf verschiedene Anlagen - führt zur Senkung des Gesamtrisikos. Das Risiko eines Portfolios von Anlagen ist maximal genauso hoch wie das entsprechend gewichtete durchschnittliche Risiko der einzelnen Portfoliobestandteile. In fast jedem Falle ist es geringer. Die Investition in einzelne Anlageobjekte ist für den risikoscheuen Anleger daher praktisch immer unsinnig.
Das Ausmaß der möglichen Risikoreduzierung wird durch die
Korrelation der einzelnen Anlagen bestimmt. Nur bei vollkommen gleichläufigen Anlagen (Korrelation =1) kann das Risiko nicht durch Portfoliobildung gesenkt werden. Je geringer die Korrelation von Anlagen ist, desto mehr Risiko kann durch Bildung eines geeigneten Portfolios beseitigt werden, desto besser gelingt die Diversifikation.
Diversifikation: Erst die Dosis macht das Gift
Anlagen, die für sich alleine betrachtet hochriskant sind, können im Rahmen eines Portfolios dessen Risiko senken. Voraussetzung dafür ist eine ausreichend niedrige Korrelation mit den übrigen Portfoliobestandteilen.
Gezielte Diversifikation
Die gezielte Diversifikation zwischen verschiedenen Anlageformen und -märkten bietet ein enormes Potential zur Risikosenkung. Dadurch ist es möglich,
hohe und gleichzeitig vergleichsweise
stabile Erträge zu erwirtschaften.
Portfoliotheorie und Diversifikation: Lesen Sie weiter: Die Grenzen der modernen Portfoliotheorie